Es tut noch weh.

Du hast eine klaffende Wunde in meinem Bett hinterlassen.

Und eine ebenso große in meinem Herzen.

Und aus beiden hast du die Wärme mit dir genommen.

Egal wie oft ich sage dass ich drüber hinweg bin, es stimmt nicht.

Die Narben bluten noch. Werden es noch eine Weile tun. Einerseits wünschte ich sie täten es nicht. Andererseits erinnert mich das an die schmerzen die du mir zugefügt hast und nur Schmerz zeigt mir dass ich noch am Leben bin.

Die Einsamkeit in meinem Bett ist unerträglich geworden. Mit jedem Tag der vergeht fehlst du mir mehr und mit jedem scheinst du mich mehr zu vergessen. 

Und wenn ich wieder schlaflos in den nassen Laken, aus Tränen und Schweiß liege schweifen meine Gedanken zu dir. Nur du konntest mich vor diesen fürchterlichen Albträumen bewahren und jetzt hast du mich selbst in einen gestoßen. Und obwohl es deine Hand war die mir den Stoß gab greife ich immer noch ins Leere nach ihr. Diese Leere. Nur du konntest sie füllen. Niemand sonst. Keiner außer dir versteht den Nebel in meinem Kopf zu lichten und weiß wie ich mich fühle. Aber mittlerweile wohl auch du nicht mehr. 

Ich war dir zu anstrengend. Denn, hättest du mich so gut verstanden dann hättest du mich nicht mit meinem größten Feind, mir selbst, allein gelassen. 

Ich starre an die Decke, durch die Dunkelheit in meinem Zimmer und die in meinem Herzen. Was du wohl gerade machst? Ob du auch an mich denkst und ich deshalb schlaflos bin? Meine Finger fahren auf die andere Bett Seite. Es ist immer noch deine. 

Ein Kloß bildet sich in meinem Hals. Du hast es nicht verdient dass ich auch nur eine weitere Träne an dich verschwende. Aber ich weiß dass ich auch diesen Kampf verlieren werde. Ebenso wie den gegen meinen Kopf.

Alle Versuche mich abzulenken sind gescheitert. Ebenso wie der, dich bei mir halten zu können und eine gemeinsame Zukunft zu haben.

Scheitern ist meine Bestimmung und meine geheime Superkraft. Du warst mein Kryptonit, von dem ich dachte dass es mich retten könnte ohne mich selbst zu zerstören. Aber letztendlich hast du mich doch zerstört. Ich habe mir nicht nur meine Hände an dir verbrannt sondern auch mein Herz und meine Seele.

Alles zu Asche verfallen. Und der Wunsch dass ich es auch wäre.

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